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Archiv Sendung vom 13.06.2012

Woria und Lara suchen nach dem Massaker den Weg zurück ins Leben

DOK am Mittwoch, 13.06.2012, 22.55 Uhr auf SF1

Leben nach dem Massaker

Die Opfer von Utöya und ihr Weg zurück in den Alltag

Am 22. Juli 2011 veränderte sich das Leben von Lara, Woria und Viljar für immer. Die drei Jugendlichen nahmen am Sommerlager der norwegischen Jungsozialisten teil und wurden Opfer des Massakers von Utöya. Während der Attentäter Anders Breivik sich vor Gericht  verantworten muss, versuchen die Opfer immer noch, in einen geregelten Alltag zurückzufinden. Der Film begleitet die drei Jugendlichen bei ihrem Kampf zurück ins Leben.

Der beste Freund von Ahmad (l) wurde direkt vor seinen Augen erschossen

In den Monaten nach jenem schicksalshaften 22. Juli hat das norwegische Fernsehen die drei Jugendlichen Lara, Woria und Viljar eng begleitet. Die 17jährige Lara Rashid hat beim Massaker ihre 19jährige Schwester verloren. Seither versucht Lara krampfhaft, etwas Normalität in ihr und das Leben ihrer Familie zu bringen. Der 17jährige Woria Ahmad kann seit dem Massaker nicht mehr schlafen, denn sobald er die Augen schliesst, sieht er den Attentäter vor sich - Ahmads bester Freund wurde direkt vor seinen Augen erschossen. Der 18jährige Viljar Hanssen wurde vom Attentäter angeschossen und schwer verletzt, er verbringt lange Monate im Spital. Sein grösster Wunsch ist es, endlich nach Hause zurückkehren zu dürfen.

Die 17jährige Lara Rashid (l) hat beim Massaker ihre 19jährige Schwester (r ) verloren

Wie ist es möglich, nach einem so traumatischen Erlebnis weiterzuleben? Anna Kvadsheim zeigt in ihrem Film, wie die drei Jugendlichen auf ihrem Weg zurück ins Leben mit Ängsten und Zweifel kämpfen - wie sie aber dennoch versuchen, hoffnungsvoll und mit Freude in die Zukunft zu blicken.