Archiv Sendung vom 23.08.2010
DOK am Montag, 23.08.2010, 22:50 Uhr auf SF1
Der 11. September – die wahre Geschichte
Es begann in Hamburg (Teil 1/2)
Es war der schwärzeste Tag der jüngeren amerikanischen Geschichte: der 11. September 2001. Noch immer ranken um die schrecklichen Ereignisse Verschwörungstheorien und Spekulationen. Eine zweiteilige ZDF-Dokumentation beleuchtet die tatsächlichen Hintergründe und den Hergang des bisher blutigsten Terroranschlags im Herzen der Vereinigten Staaten – mit Zeitzeugen, die sich zum ersten Mal vor der Kamera äußern.
Wiederholungen:
24. August 2010 um ca. 04.40 Uhr auf SF1
30. August 2010 um ca. 11.00 Uhr auf SF1
Im Mittelpunkt des ersten Filmes steht die Geschichte eines Mannes, der schon lange vor dem 11. September vor Al Kaida gewarnt hatte: der FBI -Agent John O’Neill, ihm entging nicht, dass Osama bin Laden schon seit den 90er Jahren einen Angriff auf das Zentrum der USA plante. Unter den amerikanischen Fahndern war er eine Ausnahme, ein ehrgeiziger, aber auch exzentrischer Gegenspieler bin Ladens. Über sechs Jahre lang heftete er sich an dessen Fersen, reihte ein Indiz an das andere, rückte dem islamistischen Terrornetzwerk Al Kaida immer näher. Doch sein turbulentes Privatleben - als Familienvater mit zahllosen Affären - und sein oft unbedachtes Auftreten innerhalb des FBI machten ihn angreifbar.
Die Autoren des Filmes begeben sich jedoch auch auf die Spuren jener scheinbar harmlosen jungen Männer, die es Anfang der 90er Jahre aus dem Nahen Osten zum Studium nach Hamburg zog und die am 11. September 2001 zu Massenmördern werden sollten. Die Dokumentation zeigt, wie Mohammed Atta und Ziad Jarrah im Sog radikaler Prediger zu Gefolgsleuten Osama bin Ladens wurden, der entschlossen war, den Krieg gegen die Feinde des Islam in die ganze Welt zu tragen.
John O’Neill unterliefen in der entscheidenden Phase seiner Ermittlungen fatale Fehler, zu leichtfertig ging er mit geheimen Dokumenten um. Bald galt er selbst als Sicherheitsrisiko, belauert von seinen Gegnern in FBI und CIA - auch die Presse wurde auf ihn aufmerksam. Im Spätsommer 2001 verließ O’Neill das FBI, zutiefst deprimiert, dass er Osama bin Laden nicht zu fassen bekam. Sein neuer Job: Sicherheitschef im World Trade Center in New York. In diesen Tagen bereiteten sich Mohammed Atta und Ziad Jarrah auf ihre Märtyrermission vor, zu der sie Osama bin Laden ausgewählt hatte: eine „Flugzeugoperation“ in den USA.
Info
Aus rechtlichen Gründen kann das Online-Video zu diesem Film, nur für 7 Tage nach der Erstausstrahlung zur Verfügung gestellt werden.









