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Archiv Sendung vom 04.10.2012

Unzählige Fischarten leben hier.

DOK am Donnerstag, 04.10.2012, 20.05 Uhr auf SF1

Das Great Barrier Reef - Teil 1

Naturwunder der Superlative

Das Grosse Barrier Riff in Australien steht für Rekorde: Über 2000 Kilometer lang bedeckt es eine Fläche von 350 000 Quadratkilometern und ist aus dem Weltraum mit blossem Auge zu erkennen. Dieses gigantische Ökosystem wird auch als das siebte Weltwunder der Natur bezeichnet.

Kleine Noddiseeschwalbe

Das Grosse Barrier Riff verändert sich dauernd. Die Gezeiten, die Strömungen, das Wetter, die Sonne, der Mond - all diese Aspekte haben direkte Auswirkungen auf seine Beschaffenheit und Ausgestaltung. Das Riff zieht jährlich nicht nur Millionen Touristen an, auch zahlreiche Tierarten pilgern Jahr für Jahr zu den unterschiedlichen Lebensräumen des gigantischen Ökosystems rund um das Korallenriff.

Grüne Meeresschildkröte am Meeresgrund

Wale, Meeresschildkröten oder Vögel legen wie viele andere weite Strecken zurück, um hier wichtige Nährstoffe aufzunehmen, sich fortzupflanzen oder den Nachwuchs aufzuziehen.Das Riff hat somit eine grosse Auswirkung auf andere Lebensräume der Erde. Denn viele Tierarten sind abhängig davon, bei ihrer jährlichen Rückkehr jene idealen Bedingungen vorzufinden, die für ihre Arterhaltung überlebenswichtig sind.

Das Ribbons Riff ist der nördlichste Teil des Great Barrier Reef

Aber auch der Lebensstil der Menschen rund um den Globus hat Auswirkungen auf das empfindliche natürliche Gleichgewicht. Und immer heftiger werdende Unwetter, Temperaturanstieg und Übersäuerung des Meerwassers bringen das Riff erstmals in seiner jahrtausendealten Geschichte in ernsthafte Bedrängnis.