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Die dreiteilige Serie «Herzklopfen»

Das Sendungsporträt

Liebesverhältnisse haben oft geringe Haltbarkeit. Streit, Eifersucht und andere Schadstoffe bringen Beziehungen gern zum Bröckeln - und man bricht auf zum nächsten Partner. So gehört zu manchem Lebenslauf ein hochverzweigter Liebeslauf. DOK präsentiert gestandene Frauen und Männer mit ereignisreicher Vergangenheit, die zurzeit solo sind und sich neu verlieben möchten.

Den meisten ist es wohlbekannt: das ganz normale Chaos der Liebe. Wer lernt schon seinen Lebenspartner in der Jugend kennen und bleibt ihm treu bis zum Ende der Tage? Die Liebe, scheint es, gestaltet sich als Abfolge mehr oder weniger flüchtiger Lebensabschnittspartner. Man sucht, man findet, man scheidet, man sucht, man findet, man scheidet. Das Herz ist manchmal ein rastloser Serientäter.

DOK-Autor Pino Aschwanden porträtiert in der dreiteiligen DOK-Serie «Herzklopfen» rund zwanzig Single-Frauen und Single-Männer zwischen 25 und 68 Jahren. Sie sind teils sehr versiert bezüglich Partnerschaft, sie kennen Trennungsleid wie Trennungsfreud. Zwei von ihnen hatten, trotz „fortgeschrittenen“ Alters von rund 40 und 50 Jahren, allerdings noch nie eine wirkliche Liebesbeziehung.

Mit erstaunlicher Offenheit berichten die einsamen Herzen über ihre Erfahrungen und schildern das Unbehagen des Single-Daseins. Es sind lebenshaltige Alltagsgeschichten aus der süss-sauren Welt der Gefühle. Sie sagen einiges über das moderne Paarungsverhalten des Schweizers und der Schweizerin aus. Zugleich offenbaren sie, wie aufreibend die Partnersuche heute ist. Selbst im Internet sei es anstrengend, die Liebe des Lebens aufzuspüren. Zu schön wäre es, sagt die 44-jährige Piroska, dem Traumprinzen einfach am Gemüsestand zu begegnen, wenn einem grad eine Tomate runterfällt. Trotz serienmässigen Irrungen und Wirrungen des Herzens glauben aber alle noch an die Liebe. Und hoffen jetzt auf eine neue, bruchfeste Partnerschaft.