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Archiv Sendung vom 12.03.2011

Themenabend rund um den Schweizer Filmpreis

Die lange Nacht des Schweizer Films

Quartz 2011

Zum dritten Mal fand am 12. März 2011die Verleihung des Schweizer Filmpreises Quartz im Kultur- und Kongresszentrum Luzern statt. SF zwei zeigte im Rahmen des Themenabends «Die lange Nacht des Schweizer Films» herausragende Schweizer Filme der letzten Jahre und «Box Office Extra» live aus Luzern.

Schweizer Filmpreis «Quartz 2012»
Die Organisatoren Bundesamt für Kultur, SRG und SWISS FILMS bekräftigen ihr gemeinsames Engagement für den Schweizer Filmpreis «Quartz» und veranstalten die Gala 2012 wiederum im KKL Luzern, am Samstag 17.März 2012.


Die Spielfilmnacht am 12. März 2011 im Überblick

Samstag, 12. März 2011, 20.00 Uhr auf SF zwei

«Der Freund»

Bester Spielfilm 2008

Regie: Micha Lewinsky (CH 2008)
mit Philippe Graber, Johanna Bantzer, Michel Voïta u.a.

Im wirklichen Leben wären Emil und Larissa nie ein Paar – sie, die von allen umschwärmte Sängerin; er, ein schüchterner Aussenseiter. Ironischerweise erhält Emil erst eine Chance, als Larissa ums Leben kommt: Er gibt sich als ihr Freund aus. Endlich bekommt er die Anerkennung, die er immer suchte. Und erst noch eine Art Ersatz-Familie. Eigentlich wäre nun alles gut. Wenn Emil sich nicht verlieben würde – und zwar ausgerechnet in Larissas Schwester, die natürlich auf keinen Fall die Wahrheit erfahren darf.

Der Film wird als Free TV-Premiere gezeigt.

Box Office Extra - Die Verleihung des Schweizer Filmpreises 2011

Samstag, 12. März 2011, 21.40 Uhr auf SF zwei

Box Office Extra - Die Verleihung des Schweizer Filmpreises 2011

Monika Schärer berichtet live aus Luzern von der Preisverleihungsgala und unterhält sich mit den Gewinnerinnen und Gewinnern sowie mit prominenten Gästen des Abends.

Samstag, 12. März 2011, 22.15 Uhr auf SF zwei

«Home»

Bester Spielfilm 2009

Regie: Ursula Meier (CH 2008)
mit Isabelle Huppert, Olivier Gourmet, Kacey Mottet Klein u.a.

Inmitten einer ruhigen und kargen Landschaft erstreckt sich so weit das Auge reicht eine leere Autobahn, die seit dem Bau vor mehreren Jahren unbenutzt geblieben ist und langsam verfällt. Am Rande des von Pflanzen durchdrungenen Asphalts, nur wenige Meter von der Einzäunung entfernt, befindet sich ein einsames Haus mit einem kleinen Garten. In diesem Haus wohnt eine Familie. Der Sommer beginnt, und die Arbeiten werden wiederaufgenommen. Die Autobahn soll in Betrieb genommen werden.

Diesen Film bieten wir 7 Tage lang nach Ausstrahlung hier als Video an.

Samstag, 12. März 2011, 23.55 Uhr auf SF zwei

«Tandoori Love»

Regie: Oliver Paulus (CH 2008)
mit Lavinia Wilson, Martin Schick, Vijay Raaz u.a.

Sonja ist Kellnerin im Gasthaus «Zum Hirschen» im Berner Oberland und glücklich mit ihrem Chef Markus verlobt, als ein indischer Koch in ihr Leben tritt. Rajah, der Setkoch eines Bollywood-Filmteams, hat sich im Supermarkt in die attraktive Sonja verliebt und heuert deshalb im «Hirschen» an. Seine Kochkunst entführt Markus auf kulinarische Höhenflüge und lockt den Jet Set an. Selbst Sonja lässt sich bezaubern. Auf dem Filmset indessen streikt die Bollywood-Diva Priya, weil ihr Leibkoch verschwunden ist. Eine Jagd auf Rajah beginnt, und Sonja muss sich entscheiden: Hochzeit oder Abenteuer.

Sonntag, 13. März 2011, 1.30 Uhr auf SF zwei

«Die Frau mit den 5 Elefanten»

Bester Dokumentarfilm 2010

Regie: Vadim Jendreyko (CH 2009)

Swetlana Geier gilt auch nach ihrem Tod 2010 als die grösste Übersetzerin russischer Literatur ins Deutsche. Ihre Neuübersetzungen von Dostojewskijs fünf grossen Romanen, genannt die «fünf Elefanten», waren ihr Lebenswerk und literarische Meilensteine. Mit 85 Jahren reiste Swetlana Geier zum ersten Mal seit dem Krieg zurück an die Orte ihrer Kindheit in der Ukraine. Der Regisseur Vadim Jendreyko begleitete sie auf dieser Reise. Der Film verwebt Swetlana Geiers Lebensgeschichte mit ihrem literarischen Schaffen und spürt dem Geheimnis dieser Mittlerin zwischen den Sprachen nach.

Diesen Film bieten wir 7 Tage lang nach Ausstrahlung hier als Video an.

Sonntag, 13. März 2011, 3.05 Uhr auf SF zwei

«Absolut - Lücke im System»

Regie: Romed Wyder (CH 2004)
mit Vincent Bonillo, Irene Godel, François Nadin

Am Tag, an dem Alex versucht, ein Virus ins Informatiksystem einer Bank einzuschleusen, verliert er sein Kurzzeitgedächtnis durch einen Autounfall. Als er im Krankenhaus erwacht, erklärt man ihm, dass er während zwei Tagen im Koma lag. Was ist passiert? Alex macht eine Therapie, um seine Erinnerungen an den Unfallstag zurückzugewinnen. Visionen und Realität beginnen sich für ihn zu einem verwirrenden Knoten zu verflechten. Alex versucht, sich daraus zu befreien, doch was er dabei entdeckt, ist eher beunruhigend.

Sonntag, 13. März 2011, 4.30 Uhr auf SF zwei

«Rocksteady - The Roots of Reggae»

Regie: Stascha Bader (CH 2009)

Auf der kleinen karibischen Insel Jamaika wurde eine Musik geboren, die die Welt eroberte. Sie kam aus dem Ghetto und hat Generationen dazu inspiriert, an eine bessere Welt zu glauben und dafür zu kämpfen. Jedes Kind kennt heute Reggae und seine Ikone Bob Marley. Doch wie hat damals alles angefangen? Der Dokumentarfilm begleitet die Gründer dieser Weltmusik 40 Jahre später nochmal ins Originalstudio in Kingston, wo sie ihre alten Hits aufnehmen und uns ihre Geschichte erzählen.

Diesen Film bieten wir 7 Tage lang nach Ausstrahlung hier als Video an.

Hier finden Sie eine Übersicht über alle Nominationen für den Schweizer Filmpreis 2011: mehr