Der Kriminalist
Der Kriminalist - (7) Ohnmacht
Die 30jährige Beate Moers wird - als Clown verkleidet - tot aus der Spree geborgen. Erste Ermittlungen von Kommissar Max Winter ergeben, dass die Frau in einer psychiatrischen Klinik therapiert worden war und seit der Entlassung auf der Kinderstation eines Spitals im Eisatz war. Mit der erfolgreichen Chirurgin Helen Gossling dort war Beate seit ihrer Kindheit befreundet gewesen. Sie wollte gemeinsam mit einem schwer kranken Knaben ein Buch schreiben. Für ihre Ideen hatte sie ein Diktiergerät benutzt. Dieses ist jedoch verschwunden. Hat der Mörder das Gerät an sich genommen?
Es ist früh am Morgen. In der Spree, unweit des Ufers, treibt ein Clown, leblos, mit dem bunt bemalten Gesicht nach oben. Wenig später sind Einsatzkräfte vor Ort. Der Clown liegt wie ein weggeworfenes Spielzeug mit verdrehten Gliedern auf einer Plane. Hauptkommissar Bruno Schumann tastet Gesicht und Arme ab und entfernt schliesslich die Perücke. Es besteht kein Zweifel: Der tote Clown ist eine Frau. Unterdessen gelingt es Kommissar Max Winter, den Rucksack der Toten nebst Portemonnaie aus der Spree zu fischen: Bei der Toten handelte es sich um die 30jährige Beate Moers.
Erste Ermittlungen ergeben, dass Beate Moers eine Therapie in einer psychiatrischen Klinik durchlaufen hatte und seit ihrer Entlassung als Clown auf der Kinderstation eines Spitals beschäftigt war. Dort trifft Schumann auf Helen Gossling, die Frau, die er zuvor auf den beiden einzigen Fotos in Beates Wohnung gesehen hatte. Helen, eine erfolgreiche, aber nicht minder gestresste Chirurgin, und Beate waren seit ihrer Kindheit befreundet. Offensichtlich war Beate Moers sehr beliebt auf der Kinderstation. Zusammen mit einem schwer kranken Knaben wollte sie ein Buch schreiben, ihre Ideen sprach sie stets in ein Diktiergerät. Dieses wurde jedoch weder bei der Toten noch in deren Wohnung gefunden. Für Schumann lässt diese Tatsache nur einen Schluss zu: Der Mörder muss das Diktiergerät an sich genommen haben.




