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«Club Extra» - Talk der Generationen vom 07.12.2010

Radikale Parolen, maximale Gewinne: Verludern Politik und Wirtschaft?

Im «Club Extra» diskutieren Exponenten der jungen Generation mit Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft über die aktuell brennenden Fragen: «Verludern Politik und Wirtschaft?» und «Wie viel Egoismus erträgt die Schweiz?»
Christine Maier und Röbi Koller moderieren den «Talk der Generationen» im Berner Kulturzentrum PROGR. 250 Gäste aller Altersstufen können mitdiskutieren. Musikalische Inputs zum Thema liefern die Künstler Caroline Chevin und Müslüm.

Röbi Koller und Christine Maier führen durch den «Club Extra» - Talk der Generationen

Diskutieren Sie mit!

In der «Club Extra» Gruppe auf Facebook stellen Jungparteien und junge Verbände ihre Thesen zur Diskussion. Welche überzeugen Sie? Welchen stehen Sie kritisch gegenüber? Hier können Sie schon vor der Sendung mitdiskutieren!

Junge & Arrivierte - Die Gäste im Talk der Generationen

Adrian Amstutz, 57

Nationalrat SVP/BE
Adrian Amstutz wurde 1953 in Schwanden ob Sigriswil geboren. Amstutz ist gelernter Maurer, Polier und Hochbauzeichner. Er ist Gründer und Mitinhaber der Amstutz Abplanalp Birri AG, Architektur und Bauleitung. Seit 2003 ist Amstutz Nationalrat und seit 2008 einer von fünf Vizepräsidenten der SVP Schweiz. Sein Motto: «Ich bin kein Opportunist. In der Politik geht es nicht um Streicheleinheiten: Die Entscheidung liegt letztlich bei beim Wähler.» - Amstutz kämpfte an vorderster Linie für den Erfolg der SVP-Ausschaffungsinitiative.

Pascale Bruderer, 33

Nationalrätin SP/AG, Nationalratspräsidentin 2010
Pascale Bruderer ist Politologin und arbeitet seit 2008 als selbständige Unternehmsberaterin. Bereits mit 20 wurde sie in Baden AG in den Einwohnerrat gewählt. Vor 10 Jahren ist Pascale Bruderer in die Parlamentsarbeit eingestiegen - «aus der Motivation heraus, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und die Zukunft aktiv mitgestalten zu wollen». Ein besonderer Schwerpunkt ihres Engaments gilt der Integration und Gleichstellung von Behinderten.

Hugo Fasel, 55

Direktor des Hilfswerks Caritas Schweiz
Der Freiburger Hugo Fasel politisiert seit zwei Jahrzehnten für die Menschen auf der Schattenseite der Gesellschaft. Er sass 17 Jahre für die CSP im Nationalrat. Sein langjähriges gewerkschaftliches Engagement mündete 2004 schliesslich im Präsidium der Dachorganisation «Travail.Suisse». «Die Schweiz funktioniert nicht wie eine Aktiengesellschaft», ist sich der Caritas-Direktor sicher, «wenn man jemanden nicht mehr brauchen kann, ist er nicht einfach überflüssig.»

Rolf Soiron, 65

Verwaltungsratspräsident des Zementkonzerns Holcim und der Lonza-Group
Ausserdem präsidiert er den Stiftungsrat der Denkfabrik «Avenir Suisse» und ist Mitglied des Vorstandausschusses des Dachverbandes der Wirtschaft «Economiesuisse». Er wurde auch in den Rat des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) gewählt.
Rolf Soiron, einer der mächtigsten Wirtschaftsführer der Schweiz sagt über die Macht: «Zu oft verändert Macht die Menschen und verleitet sie dazu, sich als grösser zu empfinden, als sie sind. »
Rolf Soiron ist verheiratet mit der Architektin und Kunsthistorikerin Alicia Soiron und hat zwei Kinder.

Pierin Vincenz, 54

CEO Raiffeisen Schweiz
Vincenz wurde in Andiast GR geboren studierte Betriebswirtschaft an der HSG St. Gallen. Seit 1999 ist er Vorsitzender der Geschäftsleitung der Genossenschaftsbank Raiffeisen Schweiz. Darüberhinaus ist er in weiteren Verwaltungsräten tätig (Vontobel, Helvetia, Schweizerische Bankiervereinigung). Pierin Vincenz ist Vater von zwei inzwischen 17-jährigen Zwillingstöchtern; als deren Mutter vor zehn Jahren starb, übernahm Vincenz die Rolle als alleinerziehender Vater. Inzwischen ist er wieder verheiratet. Sein Vater ist der ehemalige Bündner Ständerat Gion Clau Vincenz.

Julia Thalmann, 16

Kochlehrling, Juso-Aktivistin
Julia machte die ersten Klassen der Kanti Alpenquai in Luzern. Ermuntert vom Religionslehrer meldete sie sich an bei «Jugend debattiert» und gewann dabei 2009 den Schweizer Meistertitel der deutschsprachigen Schweiz in der Kategorie 1 (Jahrgänge 1993 bis 1996). Die Jury lobte: «Julia brillierte mit ihrer Wortgewandheit, Lebhaftigkeit und Schlagfertigkeit.» Inzwischen hat sie die Kantonsschule aufgegeben und eine Kochlehre in einem renommierten Luzerner Hotel begonnen. Schliesslich ist Julia auch Moderatorin beim privaten Radio 3fach: «Der neuste und jüngste Stern am 3fach-Himmel heisst Julia. Weit entfernt von der Volljährigkeit, Schamgefühlen und Langweile, weckt dich Julia am Morgen mit ihrer zarten Stimme.»

Elias Maier, 20

HSG-Student, Vorstand Jungfreisinnige Schweiz
Maier wuchs in Burgdorf auf und war bereits als 14jähriger im Jugendparlament Oberaargau tärig. Er engagierte sich vor allem bei Umweltfragen. Darüberhinaus war er im Schülerrat des Gymnasiums Burgdorf.
Elias gefielen die Anliegen der Jungfreisinnigen, damals die einzige Jung-Partei in Burgdorf. Bei seiner ersten Sitzung 2008 wurde er zum Präsidenten gewählt. Elias Maier ist das liberale Gedankengut wichtig, ebenso eine soziale Marktwirtschaft. Der EU-Befürworter ist für Selbstverantwortung und gegen Bürokratie. 2007/08 verbrachte Elias ein Austauschjahr an der Calhoun Highschool, Port Lavaca in Texas. Besonders der Wahlkampf um die US-Präsidentschaft hat ihn fasziniert. Dabei wurde Maier zum Obama-Fan: «Auch wenn ich nicht alle Anliegen Obamas teile». An der HSG studiert Elias Maier Internationale Beziehungen.

Nicola Forster, 25

Thinktank-Geschäftsführer, Jurist, GLP-Mitglied
Nicola Forsters Interesse gilt der Aussenpolitik; speziell den Beziehungen der Schweiz zu Europa. Er hat in Zürich, Lausanne und Montpellier (F) Jura studiert und hat beste Erinnerung an sein Studienjahr im Ausland.
Forster war 2009 nationaler Jugend-Kampagnenleiter im Abstimmungskampf für die Bilateralen. Im Anschluss ist «foraus – Forum Aussenpolitik» entstanden. «foraus» ist ein unabhängiger Thinktank, der sich für eine konstruktive Aussenpolitik der Schweiz einsetzt. Forster ist Mitgründer und Präsident der Denkfabrik.
Der Grünliberalen Partei ist er beigetreten, weil er hofft, die neue Partei könnte bestehende Grabenkämpfe zwischen links und rechts überwinden.

David Herzig, 23

Mitarbeiter einer Unternehmensberatung, Gemeinderat Wynau BE, Sekretär Junge SVP Bern

Für David Herzig ist Politik «Haupt-Hobby». Im Oktober wurde Herzig in stiller Wahl in den Wynauer Gemeinderat gewählt, im neuen Jahr wird er das Amt des Gemeindepräsidenten antreten. Wynau liegt zwischen Langenthal und Olten und hat knapp 1'600 Einwohner. David gilt allgemein als Hardliner in der SVP; er will das Antirassismusgesetz abschaffen. Er ist Präsident der «IG Freie Schweizer Wirte» und kämpft für eine Aufhebung des Rauchverbots in Gaststätten. David Herzig ist liiert mit Sandra Schneider, Präsidentin der Jungen SVP Biel (siehe unten).

Sandra Schneider, 19

In Ausbildung zur Kauffrau, Präsidentin Junge SVP Biel
Sandra ist in Biel aufgewachsen. Sie ist aktiv in der Jungen SVP, zuletzt bei der Wahl des neuen Stadtpräsidenten von Biel und auch bei der Ausschaffungsinitiative. Darüber hinaus engagiert sie sich für Mundart als Unterrichtssprache und fungiert als Präsidentin des Komitees «Gegen den Bau des Regiotrams im Seeland».
Sandra Schneider ist seit dem 19. Februar 2010 in einer Beziehung mit David Herzig (siehe oben). Kennen gelernt haben sich die beiden an einer Veranstaltung der Jungen SVP.

Ylfete Fanaj, 28

Sozialarbeiterin, Präsidentin Second@s Plus Schweiz
Ylfete Fanaj ist gebürtige Kosovo-Albanerin und kam 9jährig in die Schweiz. Sie wuchs in Sursee LU auf. Obwohl sie in der Primarschule sehr gute Noten hatte, kam sie in die Sekundarschule. Trotz sehr guter Leistungen wurde sie bei ihrer Lehrstellensuche kaum zu Bewerbungsgesprächen eingeladen. Nach langer Suche absolvierte sie eine Lehre als Kauffrau. Ihre Politisierung setzte ein, als sie bemerkte, dass Schweizer ihr Land aktiv durch Abstimmugen mitgestalten können - als Ausländerin war sie davon ausgeschlossen. Mit 20 wurde Ylfete Fanaj in Sursee eingebürgert. Sie ist Mitglied des Grossen Stadtrats in Luzern und Präsidentin der Second@s Plus Schweiz. Ylfete ist heute beim Kanton Nidwalden als Sozialarbeiterin in Stans tätig

Folgende junge Verbände sind am Event in Bern mit dabei:

Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ)

In der Politik geht es immer mehr um den Kampf zwischen den Parteien: Gräbenkämpfe zwischen Links und Rechts gehören zur Tagesordnung. Zudem entstanden neben den altbekannten und grösseren Parteien diverse kleinere, neuere Parteien, was zu einem grossen Angebot bei der Parteiwahl führte. Jugendliche können und wollen sich nicht immer einem politischen Lager zuordnen. Jugenparlamente schaffen damit ihrer Grunddevise «Sachpolitik statt Parteipolitik» abhilfe. Es soll möglich sein, ohne externen Einfluss den persönlichen politischen Meinungsfindungsprozess zu absolvieren, zu lernen und dadurch bereits früh umsetzbare Lösungen durch Kompromisse zu erreichen.

EUforIA

Organisation zur Motivierung junger Leute, sich für die Fragen der Globalisierung zu engagieren

foraus

Forum Aussenpolitik ist ein unabhängiger Think Tank und setzt sich mit wissenschaftlichen Diskussionsbeiträgen für eine konstruktive Schweizer Aussenpolitik ein.

«Die Schweizer Wirtschaft ist stark globalisiert, in der politischen Debatte hingegen dominiert die Innenpolitik. Damit sich die Schweiz international nicht isoliert, müssen wir die zukünftigen aussenpolitischen Herausforderungen jetzt aktiv angehen!»

Forum Jugendsession

- die Lobby der Jugendsession

Die diesjährige Jugendsession findet vom 19. - 21. November statt.

"...und die Jugend interessiert sich doch für Politik!"
Am 21.November 2010 wurden von den 200 Teilnehmenden der Eidgenössischen Jugendsession u.a sieben Petitionen verabschiedet. Die
Forderungen sind vielfältig. So wird die Einführung einer Einrichtung
für die Therapierung hilfesuchender Pädophiler ebenso gefordert wie
ein beschleunigtes Asylverfahren für minderjährige unbegleitete
MigrantInnen.
Auch ein Vaterschaftsurlaub soll eingeführt und Kinderzulagen
einkommensabhängig berechnet werden.

Gewerkschaftsjugend

«Wir Jugendliche müssen wieder offen und ernsthaft über unser Wirtschaftssystem diskutieren und dieses auch kritisieren. Denn grosse Teile der Gesellschaft halten am heutigen Wirtschafsystem fest, ohne dabei zu realisieren, mit welchen Problemen dieses verbunden ist. Eben dieses Wirtschaftssystem, welches zur heutigen Konsumgesellschaft führt, fördert den Egoismus und die Intoleranz - nicht nur gegen?ber den Mitmenschen sondern auch gegenüber sich selber. Generationen müssen wieder zusammenrücken und nicht gegeneinander kämpfen, nur so können der verheerenden Entwicklung Grenzen gesetzt werden.»

IFIL - Initiative For Intercultural Learning

Die Plattform für interkulturelle Studienreisen

«Die Schweiz braucht weltoffene und weltgewandte junge Menschen. IFIL trägt dazu bei Studierenden und jungen Berufstätigen diese Fähigkeiten zu vermitteln. Ausseruniversitäres Engagement muss auch in Bologna-Zeiten möglich sein, gefördert und anerkannt werden.»

jugend debattiert

Ein Projekt der Stiftung Dialog

«Demokratie fällt nicht vom Himmel. Die politische Bildung Jugendlicher der Schweiz ist gemäss mehreren Studien ungenügend. Dies ist gravierend, denn noch immer finden über 50% aller weltweit durchgeführten Wahlen und Abstimmungen in der Schweiz statt. Wir fordern die Politikerinnen und Politiker auf, die Schaffung einer nationalen Fachstelle für die politische Bildung endlich anzupacken. Politische Bildung muss im geplanten Lehrplan 21 einen eigenständigen Platz erhalten.»

JUNES - Jugend UNO Netzwerk Schweiz

Das Jugend UNO Netzwerk Schweiz setzt sich für einen besseren Verständnis der UNO Ideen und Kompetenzen innerhalb der Schweizer Jugend ein.

«Es ist wichtig, dass die Schweizer Bevölkerung das Verhältnis Schweiz-UNO und UNO -Schweiz versteht. Wir sind überzeugt, dass bessere Kenntnisse über die Rolle der Schweiz in der internationalen Gemeinschaft auch mehr Offenheit und Toleranz bezüglich Minderheitsfragen bringen kann.»

Junge CVP (JCVP)

«Unsere heute einbezahlten Renten sind kaum gesichert, in der zweiten Säule findet eine systemfremde Umverteilung statt und in den kommenden Jahren werden wir die Misswirtschaft in den verschiedensten Sozialwerken finanzieren müssen. Und soeben wurde bekannt, dass wir Jungen bei der bevorstehenden Krankenkassenprämienerhöhung am meisten bestraft werden. Es reicht! Die politischen Pole blockieren jegliche Reformen in diesem Land. Für die Zukunft in diesem Land und für uns Jungen müssen wir die Mitte stärken.»

Junge EVP (JEVP)

Wir sind jung – wir haben Träume!

Wir träumen davon…
• dass sich die Menschen in der Schweiz gegenseitig achten und aufeinander Rücksicht nehmen,
• dass die Familien wieder ins Zentrum rücken,
• dass das Recht auf Leben fraglos garantiert ist,
• dass in der Schweiz jedes Kind eine qualitativ hochstehende Bildung bekommt,
• dass unsere Natur wieder aufblüht,
• dass sich die Wirtschaft am Gemeinwohl orientiert statt nur an Gewinn und Boni,
• dass im Bundeshaus nicht Egoismus und Engstirnigkeit regiert und
• dass die Armut weltweit beseitigt werden kann.

Junge Grüne Schweiz

Die Jungen Grünen setzen sich ein für echten Klimaschutz, für eine faire und ökologische Wirtschaft und für gleiche Chancen für alle.

«Die Wirtschaft hat sich global organisiert. Die Politik kaum. Somit kann die Politik die Spielregeln für den Wettbewerb der Wirtschaft nicht mehr bestimmen und wir haben je länger je mehr ein globaler Wettbewerb ohne Regeln. Die führt zu schlechten Arbeitsbedingungen, schlechten Produkten und zur massiven Schädigung von Umwelt und Klima.»

Junge SVP (JSVP)

Jungfreisinnige Schweiz

«In absehbarer Zeit wird die AHV rote Zahlen schreiben und auch in der 2. Säule kommen einige Probleme auf uns zu. Eine grundlegende AHV-Reform ist zügig und ohne links-rechte Grabenkämpfe anzugehen, bevor ein Schuldenberg uns erdrückt! Im BVG  ist dringend über Liberalisierung und mehr Eigenverantwortung zu diskutieren, bevor es zu spät ist und zu lasten der Jungen zwangsumverteilt wird. Die wichtigen Sozialwerke in Schieflage rutschen lassen? Nicht mit uns jungfreisinnigen!»

JUSO- JungsozialistInnen Schweiz

«Auch nach der Krise machen die Abzocker weiter wie gehabt. Die Mehrheit der Menschen hat die Folgen zu tragen, mitbestimmen können sie aber nicht. Wir wollen mehr Demokratie.»

KV Schweiz Jugend

«Alle Jugendlichen haben ein Recht auf Ausbildung. Ausbildung ist die Basis für jede – berufliche - Zukunft. Der KV Schweiz setzt sich seit Jahren für mehr Lehrstellen ein und für den nahtlosen Berufseintritt nach Lehrabschluss. Die meisten Betriebe in der Schweiz bilden keine Lernenden aus – das darf nicht sein. Die Verantwortung für die nächste Generation müssen alle mittragen. Gerade in Zeiten eines zaghaften wirtschaftlichen Aufschwungs. Die Jugendlichen haben es verdient. Es geht um ihre Zukunft.»

polithink.ch

«Auch 2011 wird sich keine der grossen Parteien klar im politischen Raum positionieren. Das Problem von SP, CVP und  FDP ist, dass ihre inneren Widersprüche für potenzielle Wählerinnen klar zu erkennen sind. Das Versagen dieser Parteien ist die Erfolgsgrundlage der SVP: Sie vermag es, ihre widersprüchlichen Positionen auf der Links-Rechts-Achse zu kaschieren, indem sie bei Fragen zur  Öffnung bzw. Schliessung der Schweiz umso klarer auftritt. Solange sich SP, CVP und FDP nicht mindestens auf einer Dimension des politischen Raumes klar positionieren, werden ihr die inneren Widersprüche auch bei den nächsten Wahlen schaden.»

Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV)

Die Dachorganisation von rund 70 Jugendorganisationen der Schweiz und vertritt die Anliegen der jungen Generationen gegenüber Behörden, Politik und Öffentlichkeit.

«Als Vertreterin der Jugend fordert die SAJV die EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Wirtschaft dazu auf, die Konsequenzen ihrer heutigen Entscheidungen für die kommenden Generationen tatsächlich zu reflektieren. Dies gilt für die Klimapolitik genauso wie für die Sozialversicherungen, für die Gesundheitspolitik genauso wie für die Chancengleichheit.»

Union der Schülerorganisationen CH/FL (USO)

«Bildung muss sich an den Bedürfnissen der Lernenden und der Gesellschaft orientieren. Sie muss die Individualität fördern und dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler zu selbstbewussten, kritischen und engagierten Menschen werden.»

VIMENTIS

Vimentis ist die Politik-Plattform mit dem Ziel, die Zukunft der Schweiz durch optimierte politische Entscheidungsfindung zu verbessern.

«Trotz des fortschrittlichen Staatssystems in der Schweiz, der direkten Demokratie, ergeben sich Probleme in den politischen Prozessen. Einerseits wissen die Volksvertreter-/innen meist nicht, was die Bevölkerung zu einer bestimmten Thematik denkt, andererseits sind die politischen Fragestellungen, über welche oft die Stimmbevölkerung zu entscheiden hat, teilweise derart komplex, dass sie kaum verstanden werden.
Vimentis setzt sich daher zum Ziel, dass sich  jede und jeder aufgrund sachlicher Argumente eine Meinung bilden kann und dass eine Möglichkeit besteht, diese anschliessend gegenüber den Volksvertretungen zu äussern.»

Young European Swiss (Y-E-S)

«Gesetze zu übernehmen, an deren Ausschaffung wir nicht mitgearbeitet haben, ist zutiefst undemokratisch. Die Schweiz büsst Souveränität ein, wenn sie der EU fernbleibt, nicht wenn sie ihr beitritt. Kann es sich die Schweiz leisten, eine Insel in Mitten Europas zu bleiben? Im Moment, vielleicht. Langfristig aber schadet unser Abseitsstehen sowohl unserer Wirtschaft als auch unserer direkten Demokratie. Lassen wir unsere Erfahrungen in den Aufbau eines zukunftsgerichteten Europas einfliessen, denn nur das aktive Mitspracherecht in Europa kann die Bedürfnisse der jungen Generation wahren.»

Young4FUN

Junge für Freiheit, Unabhängigkeit und Neutralität Schweiz

Youth Rep

Jugendpartizipation auf internationalem Level echt gelebt

«Die Schweiz ist ein aktives und beliebtes Land in der multilateralen Diplomatie. Grundvoraussetzung für diese erfolgreiche Aussenpolitik ist eine sachliche und konstruktive Innenpolitik. Die Vermittlerrolle und der Wohlstand bringen eine spezielle Verantwortung für die Schweiz mit sich. Wir fordern deshalb, dass die Schweiz weiterhin ihren Beitrag zur Erreichung der UNO-Millenniumsziele leistet und ihre Entwicklungshilfe auf mindestens 0.7% des Bruttonationaleinkommens erhöht. »

Rückblick

«Club Extra: Cooles Leben - doofe Politik» vom 18.09.2007

Video          «Cooles Leben  doofe Politik?»

Ausschnitt aus dem «Club» vom 18.09.2007: Eine Live-Debatte mit Jugendlichen über ihre Politverdrossenheit. Mit viel Witz und Phantasie kritisieren die junge Schweizerinnen und Schweizer die doofe Politik der Erwachsenen und präsentieren ihre kühnen Visionen. Ein «Club»-Extra zu den Nationalratswahlen.