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CINEMAsuisse

CINEMAsuisse

Porträts international renommierter Regisseure

Zehn grosse Schweizer Filmschaffende und jeder ein Meister seines Fachs: Ihnen widmet CINEMAsuisse, die neue Fernsehreihe der SRG SSR, je einen Porträtfilm. Dieser erzählt die Geschichte des Regisseurs und lässt das Publikum eintauchen in seine Filmwelten. Einmalige Archivdokumente reichern die Porträts an. CINEMAsuisse startet am 7. Juli auf SF 1. Parallel zu die Porträtfilmen zeigt CH:Filmszene am darauffolgenden Mittwoch ein Werk des jeweilgen Regisseurs. mehr

Fredi M. Murer

Ausgestrahlt am 07. Juli 2012

Regisseur, Drehbuchautor, Erzähler und Zeichner. Fredi Melchior Murers Werke haben die hiesige Filmlandschaft massgeblich mitgeprägt und ihn weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Seine Filme bestechen durch ihre präzisen, liebevollen und poetischen Beobachtungen. Vom experimentellen Kurzfilm bis zum abendfüllenden Spielfilm: Fredi M. Murer geht es darum, die Welt mit anderen Augen zu sehen. mehr

Xavier Koller

Ausgestrahlt am 14. Juli 2012

Er ist international arriviert und zugleich ur-schweizerisch: Xavier Koller hat mit «Das gefrorene Herz» und Der «Schwarze Tanner» Schweizer Filmgeschichte geschrieben. Mit dem Flüchtlingsdrama «Reise der Hoffnung» gewann er als bisher einziger Schweizer Regisseur einen Oscar für den besten ausländischen Film – Startschuss für eine kurvenreiche Karriere in der Traumfabrik Hollywood. mehr

Marc Forster

Ausgestrahlt am 21. Juli 2012

Marc Forster ist der einzige Schweizer Regisseur, der sich in Hollywoods Regie-Elite etabliert hat. Bereits mit knapp 30 Jahren konnte er mit dem Rassismus-Drama «Monster‘s Ball» seinen  Durchbruch feiern. Nach sensiblen Dramen und einer Komödie folgte das James Bond Abenteuer «Quantum of Solace», das Marc Forster zu einem der grössten kommerziellen Erfolge der Reihe machte. mehr

Daniel Schmid

Ausgestrahlt am 28. Juli 2012

Mit seinen Filmen bespielte Daniel Schmid die grossen Leinwände dieser Welt: auf  der Piazza Grande von Locarno oder im Wettbewerb in Cannes. Der Flimser war einer der wenigen Schweizer Filmregisseure von internationalem Format. Mit Filmen wie «Il bacio di Tosca» und «Zwischensaison» hinterliess er ein vielfältiges Werk, das geprägt ist von seiner lyrischen Bildsprache und seiner Musikalität. mehr

Alain Tanner

Ausgestrahlt am 04. August 2012

Hätte es die Filmerei nicht gegeben, wäre er wohl Seefahrer geworden. Alain Tanner mochte die Schweiz nicht sonderlich. Seine Sehnsucht nach der Fremde, nach dem Anderen, trieb ihn erst an die See und in die Welt der Häfen – später machte sie ihn zu einem der inspirierendsten Filmemachern des Nouveau Cinéma, der seine Utopie vom freieren Leben in beunruhigend subversiven Filmen formulierte. mehr

Richard Dindo

Ausgestrahlt am 11. August 2012

Er gilt als hundertprozentiger 68er, der an der Ungerechtigkeit der Welt leidet, und er befürwortet, dass sich Menschen dagegen auflehnen. Richard Dindo selbst führt diesen Kampf gegen die Mächtigen mit seinen Dokumentarfilmen: mit Porträts von weltberühmten Revolutionären, Poeten, Literaten und kleinen Rebellen. mehr

Claude Goretta

Ausgestrahlt am 18. August 2012

Claude Goretta ist einer der Gründerväter des neuen Schweizer Kinos. Im Fokus hat der Genfer die einfachen Menschen, «Les petites gens». In der Schweiz blieb er lange Zeit «graue Eminenz». Dabei hat er ein reichhaltiges Werk geschaffen, wie diese Folge von CINEMAsuisse zeigt. Mehrmals wurde Goretta am Filmfestival von Cannes ausgezeichnet, bis er 2010 den Ehren-Quartz und 2011 in Locarno den Leoparden für sein Lebenswerk erhielt. mehr

Silvio Soldini

Ausgestrahlt am 29. August 2012

Silvio Soldini macht seit 30 Jahren Filme verschiedener Genres. Seine Figuren haben meist eines gemeinsam: Sie sind Suchende in einem unvollkommenen Leben. Den internationalen Durchbruch schaffte der Italo-Schweizer Filmemacher im Jahr 2000. Es war seine allererste Komödie «Pane e Tulipani» (Brot und Tulpen), die ihn bei einem breiten Publikum bekannt und beliebt machte. mehr

Jean-Luc Godard

Ein Film von Fabrice Aragno (Folge 9/10)

Mit seiner radikalen Filmästhetik gehört Jean-Luc Godard zu den einflussreichsten Filmregisseuren – weit über die 1960er-Jahre hinaus. Als Mitbegründer der Nouvelle Vague lehnte er sich gegen die (un)geschriebenen Gesetze des Kinos auf und schuf eine unverkennbare, experimentelle Filmsprache. Für sein CINEMAsuisse-Porträt hat Godard persönlich das Drehbuch geschrieben. mehr

Michel Soutter

Ein Film von Emmanuelle de Riedmatten (Folge 10/10)

Sein Werkstoff war die Poesie: Michel Soutters erste Filme gelten heute als Meilensteine des Neuen Schweizer Films – er selbst als ein rebellischer Poet der Bilder, dessen Filme mitunter sperrig und jenseits politischer Aktion gleichwohl hochpolitisch waren – wie diese Folge von CINEMAsuisse zeigt. mehr