CINEMAsuisse
Fredi M. Murer
Ausgestrahlt am 07. Juli 2012
Regisseur, Drehbuchautor, Erzähler und Zeichner. Fredi Melchior Murers Werke haben die hiesige Filmlandschaft massgeblich mitgeprägt und ihn weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Seine Filme bestechen durch ihre präzisen, liebevollen und poetischen Beobachtungen. Vom experimentellen Kurzfilm bis zum abendfüllenden Spielfilm: Fredi M. Murer geht es darum, die Welt mit anderen Augen zu sehen.
Diese Folge von CINEMAsuisse nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch Murers Filmlandschaft. Hoch oben auf den Dächern einer Zürcher Vorstadtsiedlung dreht Murer seinen ersten Spielfilm: «Grauzone» (1974) ist seiner Zeit voraus und gilt heute als Kultfilm. Auch «Vitus» (2006), sein bisher letztes Werk, spielt im Raum Zürich. Es ist eine Liebeserklärung an die Musik und die Kindheit. Bild: Teo Gheorghiu und Bruno Ganz.
Murer reist für diese Folge mit der Hauptdarstellerin seines Meisterwerks «Höhenfeuer» an den Vierwaldstättersee, wo er geboren und aufgewachsen ist - und besucht Drehorte des Films (Bild). «Meine Kindheit war für mich die aufregendste Zeit meines Lebens», sagt Murer. Die Reise in die Innerschweiz wird somit auch zur Reise in die Vergangenheit des Filmemachers, der seine Jugenderinnerungen immer auch in seinen Filmen hat aufleben lassen.
Am Ende steht der Altmeister hoch oben auf der Alp, wo er vor fast dreissig Jahren sein zeitloses Meisterwerk «Höhenfeuer» realisiert hat - seinen künstlerisch und inhaltlich radikalsten Film, der 1985 in Locarno den Goldenen Leoparden gewann .
Schlüsselszene aus «Höhenfeuer»
Fredi M. Murers «Höhenfeuer»
Ausgestrahlt am 12. Juli 2012



