Archiv Sendung vom 08.02.2012
Griechenland flop – Syngenta top
Trotz Unsicherheit wegen Griechenland sorgt die Entspannung auf dem Markt für italienische und spanische Anleihen für positive Stimmung / Der Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta konnte 2011 Umsatz und Gewinn massiv steigern / Obwohl je Syngenta-
Aktie
Die Aktie (englisch «stock» oder «share») ist ein Wertpapier, das ein Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft bescheinigt. Bei der Gründung einer Aktiengesellschaft wird festgelegt, in wie viele Aktien das Eigenkapital aufgeteilt wird.
Aktien haben einen bestimmten Nennbetrag. Der Inhaber haftet nur für diesen in die Firma investierten Betrag. Alle Rechte von Aktionären sind im Aktienrecht festgelegt. Es gibt je nach Übertragbarkeit drei verschiedene Arten von Aktien.
Inhaberaktien sind leicht handelbar, da der Inhaber nicht im Aktionärsbuch eingetragen wird. Die Bezeichnung «Inhaber» bezieht sich darauf, dass alle mit dem Wertpapier verbundenen Rechte (Dividendenanspruch, Stimmrecht) an den Erwerb gekoppelt sind. Im Gegensatz dazu steht die Namensaktie. Beim Erwerb einer Namensaktie wird der neue Besitzer namentlich im Aktionärsbuch erfasst. Vinkulierte Namensaktien dürfen nur mit Erlaubnis der Unternehmung übertragen werden.
Historisch:
Eine Aktie besteht aus Mantel und Bogen. Der Mantel ist die eigentliche Urkunde wo festgehalten wird, dass man einen Teil der Firma besitzt. Der Bogen setzt sich aus den Dividendenscheinen und dem Erneuerungsschein zusammen.
Der Dividendenschein verbrieft den Anteil am Gewinn der Gesellschaft und dient, bei Kapitalerhöhungen, als Bezugsschein für junge Aktien. Der Erneuerungsschein, auch Talon genannt, berechtigt den Aktionär zum Erhalt von Zinszahlungen und Dividenden.
Heute werden Aktien aber oft nicht mehr physisch gedruckt und ausgeliefert.
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Dividende
Der Teil des Unternehmens-Gewinns, der dem Aktionär ausbezahlt wird. Die Dividendenhöhe wird an der Generalversammlung der Aktiengesellschaft festgelegt. Die Dividende wird pro einzelner Aktie ausbezahlt. Beispiel: Unternehmen X zahlt 10 Franken Dividende aus. So kassiert Aktionär Y, der 100 Aktien besitzt 1000 Franken (10 x 100). In der Schweiz wird die Dividende jährlich ausbezahlt.
Dividende
ausgeschüttet wird, sinkt ihr
Kurs
Der Kurs eines Wertpapiers steht für dessen Kaufpreis beziehungsweise den Verkaufspreis. Dieser Preis bildet sich durch Angebot und Nachfrage an der Börse. Der Kurs ist der meist amtlich festgesetzte Marktpreis für die an einer Börse gehandelten Wertpapiere.
Kurs
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SMI
SMI steht für «Swiss Market Index». Der SMI ist der bedeutendste Schweizer Aktienindex. Er bildet die 20 grössten und liquidesten, an der Schweizer Börse kotierten, Unternehmen ab (sogenannte Blue-Chips). Nicht jedes Unternehmen im SMI hat das gleiche Gewicht. Zur Bestimmung der Gewichtung im SMI dient die Grösse eines Unternehmens (Kapitalisierung und Umsatz). Die Schwergewichte Nestlé, Novartis und Roche dominieren den SMI und machen zusammen über 50 Prozent seines Gewichts aus. Die SMI-Titel machen rund 90 Prozent des Handelsvolumens aller an der Schweizer Börse kotierten Unternehmen aus.
Jährlich im Juli überprüft die Schweizer Börse (SIX) die Indexzusammensetzung und passt sie gegebenenfalls an. Erstmals erhoben wurde der SMI im Jahre 1988. Sein Anfangswert betrug 1500 Punkte.
SMI
unverändert









