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Archiv Sendung vom 28.12.2011

Gratulation an Pilot Siddharta Gurung vom Team der Air Zermatt mit Gerold Biner nach Soloflug am Everest auf 6400 Meter

(Manuel Bauer)

Die Bergretter im Himalaya 2/3

Unterwegs mit der Air Zermatt in eisigen Höhen

Folge 2: Feuertaufe am Everest

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 20.50 Uhr auf SF1

Wiederholungen:
Donnerstag, 29. Dezember 2011, 02.25 Uhr auf SF1
Donnerstag, 29. Dezember 2011, 11.25 Uhr auf SF1
Dienstag, 17. Januar 2012, 20.45 Uhr auf HD Suisse
Mittwoch, 18. Januar 2012, 08.50 Uhr auf HD Suisse
Dienstag, 24. Januar 2012, 10.20 Uhr auf HD Suisse

(Otto C. Honegger)

Als die Schweizer Bergretter Gerold Biner und Bruno Jelk im Frühling 2011 wieder nach Nepal zurückkehren, ist die Unsicherheit groß. Der tödliche Absturz des nepalesischen Teams vor einem halben Jahr an der Ama Dablam hat alles verändert. Es stellt sich die Frage, ob der Aufbau einer Rettungsstation im Himalaya überhaupt noch realisierbar ist.

Die Piloten Gerold Biner aus Zermatt und Siddharta Gurung aus Nepal diskutieren den nächsten Einsatz.

(Manuel Bauer)

Gerold Biner und der Pilot Siddartha Gurung fliegen noch einmal zurück an die Unfallstelle an der Ama Dablam um das tragische Ereignis zu verarbeiten.

Trotz dem Rückschlag schauen die Zermatter und Nepalesen vorwärts und bauen ein neues Team auf. Sie trainieren in Gletscherspalten auf knapp 6000 Metern und üben Einsätze mit dem Rettungsseil am Helikopter, der sogenannten Longline, vor dem Mount Everest.

Pilot Siddharta Gurung von Fishtail Air

(Manuel Bauer)

Siddartha steht vor einer Feuertaufe. Er muss alleine ins Lager 2 des Mount Everest auf 6400 Meter fliegen und die Leiche eines verunglückten Bergsteigers bergen.

Zudem spielt sich am höchsten Berg der Welt eine weitere verrückte Geschichte ab: der amerikanische Bergsteiger Michael Gibbons, ist am Mount Everest auf über 7000 Meter in eine Gletscherspalte gestürzt, verletzt sich am Arm und muss von den Bergrettern evakuiert werden. Zurück in Amerika finden die Ärzte heraus, dass sein Arm nicht gebrochen ist. Gibbons buchte einen Flug zurück nach Nepal, charterte einen Helikopter ins Basislager und stand drei Wochen nach seinem Unfall auf dem Gipfel des Mount Everest.