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La Traviata im Hauptbahnhof
Ein Opernerlebnis der besonderen Art
Oper live in den Pendlerströmen: Alltag und grosse Kunst verschmelzen.
Der Hauptbahnhof Zürich verwandelte sich am Dienstag, 30. September 2008 in einen klingenden Kultur- und Erlebnisort. Das Schweizer Fernsehen inszenierte Giuseppe Verdis Oper mitten im Bahnhof, an verschiedenen Schauplätzen.
Die Opernereignisse von SF in der New York Times
Making of «La Traviata im Hauptbahnhof»
«La Traviata im Hauptbahnhof» war für sie alle ein Projekt voller Herausforderungen; denn die Oper wurde nicht etwa auf einer Bühne vor sitzendem Publikum inszeniert, sondern mitten im abendlichen Passantenstrom.
Teaser
Teaser Making of «La Traviata im Hauptbahnhof»
Der Bahnhof als Opernkulisse und Fernsehstudio
Die Fernsehproduktion war eine grosse künstlerische und technische Herausforderung; denn SF inszenierte die Oper live an verschiedenen Standorten des Hauptbahnhofs: Die grosse Haupthalle, die Cafés und der Gleisbereich wurden zu Spielorten einer ewig gültigen Geschichte um Liebe, Verzicht und Abschied. Der Bahnhof wurde zur Opernbühne und zum Fernsehstudio gleichzeitig – und blieb zu jedem Zeitpunkt ein Bahnhof.
Grosser Erfolg für die Opernproduktion
Die dreistündige Oper stiess nicht nur am Ort des Geschehens selber auf grosses Interesse, sondern generierte auch eindrückliche Zuschauerzahlen: Durchschnittlich 577'000 Personen sahen sich die Live-Übertragung zu Hause am Bildschirm an. Dies entspricht einem Marktanteil von 34.4 Prozent.
Das szenische Arrangement im Hauptbahnhof stammt von Adrian Marthaler, die Fernsehregie übernahm Felix Breisach. Als Moderatorin führte Sandra Studer durch den Abend.
Den Klangkörper bildeten Ensemble, Chor und Orchester des Opernhauses Zürich, unter der musikalischen Leitung von Paolo Carignani. In der Titelpartie der Violetta war Eva Mei zu erleben, Vittorio Grigolo sang Alfredo und Angelo Veccia die Partie des Giorgio Germont.
Die Opernproduktion «La Traviata im Hauptbahnhof» des Schweizer Fernsehens ist eine Zusammenarbeit mit dem deutsch-französischen Kultursender Arte, der SBB und dem Opernhaus Zürich.











